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Gruppentreffen gestalten

Selbsthilfe ist abwechslungsreich

Sie möchten Ihre Gruppentreffen abwechslungsreich gestalten und mal wieder „neuen Schwung reinbringen‟? Oder haben Sie eine neue Selbsthilfegruppe gegründet und benötigen Ideen zum Ablauf? Wir haben Ihnen Tipps und Anregungen für die Gestaltung Ihrer Gruppentreffen zusammengestellt.

Rahmenbedingungen

Gruppengröße: Empfohlen wird eine Größe von mindestens 6 und maximal 12 Personen

Ort: Ist der Raum gut zu finden? Ist er barrierefrei, zentral gelegen, groß genug etc.? Die Gruppentreffen sollten außerdem an einem neutralen Ort stattfinden. An öffentlichen Orten wie z.B. Restaurants/Bars herrscht oft Unruhe. In Privatwohnungen kommt es zu einem Rollenkonflikt.

Häufigkeit: In welchem Rhythmus, an welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit sollen die Gruppentreffen stattfinden?

How to:

  • Blitzlichtrunde oder Befindlichkeitszeichen (Daumen hoch/runter)
  • Warme Dusche
  • Positive Rückmeldungen und Komplimente zur Selbststärkung
  • Gesprächskreis
  • Aktionen z.B. Wanderungen, Gartenarbeit, gemeinsames Kochen etc., können eine andere Ebene des Austauschs schaffen
  • Digital-,Präsenztreffen oder beides im Wechsel

Herzlich Willkommen

Neue Mitglieder gut aufnehmen

Neue Energie und Perspektiven:

Jede Person bringt eigene Erfahrungen und Ideen ein, die alle bereichern können.

Frischer Wind:

Neue Mitglieder bringen neue Impulse. Dadurch kann sich die Gruppe weiter entwickeln.

Sich Wohlfühlen heißt, willkommen sein

Gute Atmosphäre schaffen: 

Eine einladende Umgebung kann Türen öffnen. Ein freundliches „Hallo“ und ein netter Blick wirken Wunder.

Überblick gibt Sicherheit: 

Eine kurze Info zu den Abläufen der Gruppentreffen, kann hilfreiche Orientierung geben.

Tempo anpassen: 

Neue Gruppenmitglieder brauchen Zeit – nicht jede*r teilt sich sofort mit.

Neue Teilnehmende integrieren

Oft entscheidet der erste Eindruck darüber, ob neue Mitglieder bleiben oder sich zurückziehen. Der Schritt in eine Selbsthilfegruppe fällt meist nicht leicht.

Viele sorgen sich:

  • „Was denken die anderen von mir?“
  • „Kann ich hier wirklich offen sprechen?“
  • „Passt diese Gruppe zu mir und meinen Themen?“

Praktische Ideen: 

Regelmäßige offene Treffen erleichtern Interessierten den Einstieg. Gemeinsame Aktionen, wie Spaziergänge, Café-Besuche oder andere kleine Projekte, stärken den Zusammenhalt.

Tipps

Vorstellungsrunde: 

Eine lockere Kennenlernrunde kann den Einstieg erleichtern.

Überblick über Abläufe und Absprachen: 

Die Erläuterung zu den Gruppenregeln, Vertraulichkeit und Offenheit schafft Transparenz.

Raum für Fragen: 

Die Möglichkeit Bedenken oder Unsicherheiten auszusprechen, bringt Sicherheit und beugt Missverständnissen vor.

Arbeit in Selbsthilfegruppen

Die Selbsthilfekontaktstelle KISS Stuttgart informiert:

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NAKOS Informationsblatt

Tipps für die Arbeit von Gesprächsselbsthilfegruppen

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Leitfaden: Gruppen im Gespräch

Selbsthilfegruppen Reden und Handeln

Unabhängig und selbstbestimmt

Broschüre mit Begleitheft

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